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Maximilian Köhler gewinnt Bronzemedaille bei den Junioren-Europameisterschaften

Mit den Junioren-Europameisterschaften im norwegischen Bergen stand für Maximilian Köhler am vergangenen Wochenende sein ganz großes persönliches Saisonhighlight an. Über seine Spezialstrecke, die 400 m Hürden, hatte Max sich vorgenommen, mindestens aus den Vorläufen bis in die Halbfinalläufe vorzustoßen. Außerdem war Max als einer der schnellsten deutschen 400 m-Läufer auch für 4 x 400 m-Nationalmannschaft nominiert.

Über die 400 m Hürden gelang es Max sein Vorhaben perfekt umzusetzen. Mit einer Vorlaufzeit von 51,03 sec. qualifizierte er sich für die Halbfinalläufe. Hier steigerte er seine Zeit nochmals deutlich auf 50,92 sec., aber das reichte leider dennoch nicht, um in das Finale einziehen zu können. In der Gesamtwertung bedeutete die Leistung am Ende den sehr guten sechzehnten Platz.

Zu seinem zweiten Einsatz kam Max dann in der deutschen 4 x 400 m Staffel. Hier war Max in den Vorläufen auf Position 2 des deutschen Quartetts gesetzt und mit einer herausgestoppten Klassezeit von 46,4 sec. trug er maßgeblich dazu bei, dass die Staffel sich ungefährdet für das Finale der besten Acht qualifizierte. Leider gab der Bundestrainer dann aber im Finale einem anderen Läufer, der noch nicht wie Max drei harte Läufe über 400m innerhalb von drei Tagen „in den Beinen hatte“, den Vorzug. Die deutsche Staffel holte sich im Finale hinter Spanien und Frankreich die Bronzemedaille, zu der Max letztlich einen ganz erheblichen Teil beigetragen hatte, so dass er auch hochverdient bei der Siegerehrung eine Bronzemedaille in Empfang nehmen durfte.